Windows 8: Keine Ahnnung, was ich davon halten soll!

Ich war mal so „mutig“ und habe mir die Windows 8 Preview, die Caschy auch schon ausgiebig unter die Lupe genommen hat, bei mir in einer Virtuellen Maschine in VirtualBox 4.1.8OSE unter OpenSuSE 12.1 installiert.

Soweit gab es schon mal zusammenfassend gesagt bis auf kleine Anlaufschwierigkeiten keine Probleme bei Installation und Betrieb. Bei der Installation hat es zuerst etwas gehackt. Ich hatte die virtuelle Hardware soweit auf die neusten Hardware-Komponenten eingestellt, die angeboten wurden und dachte, in dem zuge könnte es auch Sinn machen, EFI zu aktivieren.

Er hat zwar beim booten von DVD-ISO irgendwas getan … aber nach 30 Minuten ohne sichtbaren Erfolg habe ich es dann abgebrochen. Nach deaktivierung von EFI ging dann aber alles anstandslos.

Ich nehme an, die Implementierung von EFI in VirtualBox ist noch nicht die ausgereifteste.

Ansonsten war die Installation an sich recht einfach – die Anzahl der angezeigten Installationsoptionen war übersichtlich und für meine Begriffe sinnvoll. Einzig was mich irritiert hat: Mir wurde angeboten, ein Upgrade oder Neuinstallation durchzuführen. Vorgeschlagen wurde ein Upgrade, was aber wenig Sinn gemacht hat, da ich eine blanke Platte hatte wo nichts hätte geupgraded werden können. Hat man die Aktion angeklickt, endete die mit einem Fehler und man startet wieder bei der Auswahl Upgrade oder Neuinstallation.

Ich schiebe das einfach mal darauf, dass das noch eine Preview ist und in der Final die Auswahl sinnvoll eingeschränkt wird.

Ansonsten verlief die Installation in einer überschaubaren Zeit und irgendwann wird man dann auch mit einem Startbildschirm begrüßt:

Irritiert sucht man erst mal nach einem Anmelden-Button oder ähnlichem, findet aber nichts. Das Rästels-Lösung ist dann auch, dass man sich mit dem Mauszeiger an die Welt der Touch-Tabletts umgewöhnen muss. Soll heißen:

Mit der Maus den Bildschirm nach oben schieben! Dann siehts es auch gleich anders aus:

Zu sehen sind die Namen der verfügbaren Profile sowie die Mail-Adresse, mit der Online eine Verknüpfung besteht. Die zu verknüpfende hotmail/live Adresse wird nach der Installation während des ersten Startes abgefragt. Hierdurch gibt es dann wohl eine Verknüpfung mit Online-Ressourcen (Kontakte, Kalender).

Hat man dann mal die „Hürde“ der Anmeldung überwunden, wird es auch schon bunter:

Eine ausführliche Review von Windows 8 mag ich jetzt nicht schreiben. Ich kann nur soviel verraten: Vieles vieles ist anders als man es bisher kannte.  Empfand man den Wechsel von Windows XP zu Windows Vista schon als großen Umstieg, wird es jetzt ganz anders.

Man kann sich darüber streiten, wie „schön“ das ganze ist, ich hab da aber etwas meine Probleme damit. Fängt damit an, dass das ganze für mein Empfinden kein so nettes „Look & Feel“ hat (okay, subjektive Beurteilung) und geht damit weiter, dass diese Version einen radikalen Bruch darstellt mit allem, was vorher da war.

Okay, bei den neueren Office Versionen von Microsoft gab es auch diesen Bruch, ich empfand den aber irgendwo noch aus perspektive Endanwender noch nachvollziehbar (während die „Profis“ bis heute noch die Funktionen von früher suchen 🙂 ), aber bei den Kacheln bin ich mir nicht so sicher, ob der Schritt nicht zu radikal ist.

Zumindest aber werden „Experten“ unter den Windows-Usern denke ich Ihre Probleme haben.

Microsoft hätte eher auf eine intuitive Bedienung wie z.B. MacOS setzen sollen und nicht auf den Zug der Touchscreens springen sollen. Wahrscheinlich wird uns hier Apple, KDE oder Gnome in naher Zukunft auch noch vor machen, wie es richtig funktioniert.

Mich haut Windows 8 nicht vom Hocker – es überzeugt mich irgendwie nicht wirklich in der Preview. Und das liegt nicht daran, dass ich primär Linux-User zuhause bin! 😉

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